Geschichte

Franz Stiefmüller hat im Jahr 1939 den Rauchfangkehrerbetrieb von der Fa. Aichholzer übernommen. Die Betriebsstätte befand sich damals noch in Rattenberg. Später erfolgte die Übersiedlung in den Neubau nach Radfeld, Siedlung 146.

Nach der Übernahme durch seinen Sohn Othmar Stiefmüller im Jahr 1963 übersiedelte der Betrieb nach Kundl, zuerst in die Schieferollstraße 20 und im Jahr 1967 in die Dorfstraße 68.

Nur einige Impressionen aus der Arbeitswelt von damals:

Um zu den Kunden zu gelangen hieß es damals noch Wege zu Fuß oder per Rad zurückzulegen oder für entlegene Gebiete den Postbus zu benutzen.

Manchmal konnte man überhaupt nicht nach Hause, besonders in höher gelegenen Ortschaften, dann wurde einfach bei den Bauern im Heustadl übernachtet.

In den 60er Jahren wurde das erste sogenannte Betriebsauto gekauft, ein VW T1 Kastenwagen in grau.

Auch das Heizen wurde damals noch ganz anders betrieben.

Eine besondere Herausforderung waren die sogenannten „schliefbaren Rauchfänge“, die hauptsächlich bei den Bauern vorzufinden waren.

Diese konnten vom Dach aus nicht gekehrt werden, da der Rauchfangquerschnitt zu groß war.

Damit auch diese Rauchfänge gereinigt werden konnten, musste der Rauchfangkehrer in den Rauchfang steigen und dann mit eigener Kraft den Rauchfang hoch, das ist das sogenannte „schliefen“, und den Rauchfang von innen abwärts mit Schereisen und Besen reinigen.

Feuerstättenanschluss Brixlegg

Dies war natürlich eine sehr schmutzige und hauptsächlich rußige Arbeit. Nach und nach wurden auch die Arbeiten des Rauchfangkehrers immer technischer.

Im Jahr 1995 übernahm Martin Stiefmüller den Betrieb und seit 1999 ist er auch in der Gesellenprüfungskommission der Landesinnung tätig.

Was ist die Summe aus 1 und 5?

Kaminservice Stiefmüller e.U.

ÖZR - Öffentlich Zugelassener Rauchfangkehrermeister

A-6250 Kundl Tirol, Dorfstraße 68

Tel: +43 5338 7335

Fax: DW 35

office@kaminservice.at

Öffentlich Zugelassener Rauchfangkehrer